Bing-Poesie: Pannonische Siedler – strukturell subversiv

Die Siedler tun ihr Bestes, um die Fragen der Leser dieser Internet-Postille zu verstehen –  auch wenn diese nur in eine Suchmaske eingegeben wurden.

Heute soll einmal Bing zu Ehren kommen – auch wenn oder gerade weil diese Suchmaschine sehr damit kämpft, zu verstehen was punktwissen eigentlich ist:

Bing ist verwirrt - was ist punktwissen?

Alle paar Monate will ‚Bing Places‘ es wieder wissen!

Aber eigentlich hätte Bing alle Informationen – wie die im Folgenden publizierte Bing-Poesie beweist. Wie der langjährige Leser erkennt, befindet sich das Siedler-Blog damit im traditionell etwas leichteren Sommermodus!

Regeln:

  • Quelle: Suchbegriffe entsprechend der Bing-Tools für unsere Webseiten und Blogs.
  • Jede Zeile entspricht einem Suchbegriff oder einem zusammenhängenden Textschnippsel aus einem Suchbegriff.
  • Weiteres Editieren ist nicht erlaubt.
  • Bildmaterial: Wird dem Fundus der Siedler entnommen.

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pannonische siedler
strukturell subversiv

Strukturell subversiv (Patentverdächtiger Lastenaufzug)

das siedlerfeeling
entstehung des eisspeichers
furchterregende erfindungen

Furchterregend: Der Solar-Skorpion

was bin ich physiker oder ingenieur
dilettant in allen bereichen
ich bin experte

Experte

was ist heute noch subversiv?
zeitvariation im wirkungsintegral
quantenförmige augen

Fehler in der Matrix

hologramm als zaunersatz
selber basteln
ja das geht irgendwer
punkte für siegi

Punkte für Sigi: Sigi 1 : Flexschlauch 0

was bewirkt das drosselventil in einer wärmepumpe
energie aus nichts

Energie aus Nichts, na OK: aus dem Gefrieren von Wasser.

krimi um eine „jahrhundert-erfindung“
solarkollektorverschraubung qualmt?
eiswürfel wächst nach oben
plötzliches kollektorfeuer

Feuerwehrschalter

warmepumpe eldorado
irgendwer schiesst auf irgendwen
wassertank im wilderwesten

Wassertank im Wilden Norden - Eisspeicher

wärmepumpe kunst
die ist draußen irgendwo

Kunst - draußen

eine der härtesten entscheidungen
welche wärmequelle liefert bei einer pelzjacke die wärme

Wo ist die Pelzjacke?

elke schnippselchen
zählwerkstatt

Zählwerkstatt

die datenkrake
mantra ähnlicher code gefunden
koriphäe der netzwerkanalyse

Mantra-ähnlicher Code

ingenieursmäßiger schluss
geschichte wirklich verstanden

Endlich alles verstanden! (Weltmaschine, Gsellmann)

schönes plätzchen gefunden
jenseits des donnerbalken

Donnerbalken

Seltsame Dinge (4)

Irgendwer hatte nun über geraume Zeit das Treiben rund um diese seltsame Baustelle weiter beobachtet. Auch andere Siedler aus z-village hatten begonnen, regelmäßig den Baufortschritt zu begutachten. Doch während diese nach und nach ihre Scheu verloren hatten, beäugte Irgendwer die Vorgänge nach wie vor mit einem gesunden Misstrauen.

Niemandem sonst schien aufzufallen, dass die Präsenz der Sicherheitskräfte verstärkt worden war. Obwohl sie sich diskret im Hintergrund hielten, waren sie doch allgegenwärtig.

Übermannsgroße Warntafeln wurden aufgestellt, die schon dutzende Meter vor der eigentlichen Baustelle eine unmissverständliche Gefahr für Leib und Leben anzeigten.

ACHTUNG: LEBENSGEFAHR!

Eine unmissverständliche Warnung sollte Neugierige von der Baustelle fernhalten. Die zweisprachige Aufschrift – auch in Englisch – deutete darauf hin, dass hier ganz offensichtlich mit internationalen Spionen gerechnet wurde!

Tonnen von Gerätschaften wurden herbei geschafft, die nach und nach in diesen riesigen Türmen verschwanden …

Gerät wird herangeschafft

Allerlei Material wurde herangeschafft …

… oder mit dem Monster-Kran zur Spitze der Türme hinauf gehieft und dort befestigt wurden.

Und als Irgendwer eines Tages wieder einmal rätselnd seinen Blick über die Baustelle schweifen ließ, war es ihm auf einmal klar! Von einer Sekunde zur anderen löste sich dieser Knoten von Fragen, der sich monatelang immer dichter und undurchsichtiger verflochten hatte.

Sie befanden sich ja hier auf einer Anhöhe! Und der Blick von der Spitze dieser Türme musste ja viele Kilometer in die pannonische Tiefebene hinein reichen. Warum war er nicht schon früher darauf gekommen?

PERISKOPE !

Überdimensionales Periskop

Irgendwer war sich sicher: Mit diesen überdimensionalen Periskopen, die wahrscheinlich mit modernster Elektronik ausgerüstet waren, sollte ganz Pannonien überwacht werden…

Aber scheinbar waren die Arbeiten immer noch nicht abgeschlossen! Wieder kamen riesige Tieflader und schafften weiters Material zu den Periskopen. Dieses Mal waren es 50 Meter lange flügelartige Gebilde, die Irgendwen an die Tragflächen von Flugzeugen erinnerten.

Flügel

Wozu brauchten die Periskope Flügel?

Da hieß es nur: Weiter geduldig beobachten! Die Zeit würde sicher auch diese Frage beantworten…

Und schließlich war die Katze endgültig aus dem Sack:

PROPELLER !

Montage der Flügel

Der Monster-Kran hiefte Flügel um Flügel zur Spitze der Türme, wo sie an der Periskopnase befestigt wurden und damit einen riesigen Propeller formten.

Ungläubig und mit steigendem Unbehagen verfolgte Irgendwer, wie an jedem der Türme diese überdimensionalen Propeller montiert wurden. Nicht die Spielzeug-Dinger mit denen man normale Flugzeuge antrieb. Nein, diese hatte einen Durchmesser von sicher 100 Metern!

Ein apokalyptisches Bild formierte sich in Irgendwessen Kopf: Fünf Riesenpropeller, die – wenn sie erst einmal richtig auf Touren gebracht wurden – die umliegenden Dörfer in eine riesige Staubwolke hüllten, während sich das daranhängende Fluggerät aus der Erde löste und davon schwebte …

„Nau, wos sogst zu unsare neichn Windradln?“

Mit dieser banalen Frage wurde Irgendwer von einem anderen Siedler, der die Vorgänge beobachtete, unsanft aus seinen Gedanken gerissen und auf den Boden der Realität zurückgeholt.

„Jo, eh …!“

antwortete Irgendwer um Zeit zu gewinnen und die Gedanken zu ordnen, die jetzt durch seinen Kopf rasten:

… Windräder … hmm … Windräder… ? … Windräder ! …

Das war natürlich auch eine Erklärung. Und genau genommen, eigentlich gar keine so schlechte …

Seltsame Dinge (3)

„Erst 1, dann 2, dann 3, dann 4
Dann steht das Christkind vor der Tür …“

Wie die Kerzen auf einem Adventkranz wuchsen langsam aber stetig einer nach dem anderen dieser seltsamen Türme aus dem Boden. Der Kran hiefte Teil um Teil empor bis der Turm die gewünschte Höhe erreicht hatte. Dann rückte er zur nächsten Stelle weiter …
4-TürmeUnd während Irgendwer wieder einmal grübelnd – natürlich in sicherer Entfernung – das sonderbare Geschehen beobachtete, bemerkte er andere Siedler, die sich tollkühn – oder einfach nur ahnungslos – in die Nähe dieser Gebilde wagten …

Nachdem Irgendwer mehrmals beobachtet hatte, dass keiner dieser wagemutigen Siedler von Außerirdischen entführt worden war, beschloss er, selbst den ahnungslosen Speziergänger zu geben und quasi ‚under cover‘ die Lage genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das schien auch, wie geplant, bestens zu funktionieren…

Bis er zuerst dieses Fahrzeug bemerkte, das unauffällig in der Nähe des Turms parkte, dem er sich zu nähern versuchte. Auf dem Dach hatte es ein kleines Schild montiert, auf dem deutlich folgender Schriftzug zu lesen war: ‚SECURITY‚.

Turm (bewacht)

Die Türme wurden offensichtlich von Security-Leuten (1) bewacht. Wahrscheinlich um zu verhindern, dass man einen Blick hinter diese geheimnisvolle, braune Tür (2) werfen konnte …

Und dann, wie aus dem Nichts diese schneidende Stimme ganz in seiner Nähe: ‚Ja, bitte …?‚.

Irgendwer versuchte, sich den Schrecken nicht anmerken zu lassen, der ihm in die Glieder gefahren war. Er wunderte sich selbst über die Beiläufigkeit, mit der er sich zu der Stimme umdrehte, die eine Warnweste trug, auf der ebenfalls ‚SECURITY‚ zu lesen war.

I schau ma des nua au …! ‚ antwortete Irgendwer im bäuerlichen Dialekt der Siedler, der ebenfalls zu seiner Tarnung gehörte.

Jo, owa vo do. Weu des woins ned, das ma do zuwigeht. – Weg’n der Spionage … ‚ antwortete die Warnweste ruhig aber bestimmt und eine Handbewegung deutete unmissverständlich an, wo die Grenze für harmlose Spaziergänger mit bäuerlichem Dialekt war.

‚Ha!‘ dachte sich Irgendwer. Und seine ganzen Vermutungen schienen sich zu bestätigen. Ganz offensichtlich hatten diese Leute etwas zu verbergen! Er hatte natürlich auch die Türe am Fuß des Turmes bemerkt, die wahrscheinlich der Zugang zu einer weitläufigen unterirdischen Fabrikshalle war. Das würde auch die dicken Stromkabel erklären, die vom nahen Umspannwerk unterirdisch zu diesen Türmen geführt worden waren.

Irgendwer war sich sicher! Es war nur eine Frage der Zeit bis Rauch aus diesen Fabriks-Schloten treten würde.

Doch wieder kam es anders …

Statt ‚Rauch aus den Schloten‘ wurde wieder ein Kran aufgefahren. – Dieses mal der für die großen Jungs, der selbst die mächtigen Türme wie Spielzeug aussehen ließ …

Großer Kran

Fortsetzung folgt … 

Seltsame Dinge (2)

Es war die Neugier, die an Irgendwem zu nagen begonnen hatte. Langsam aber sicher gewann sie die Überhand über die Angst, die ihm immer noch tief in den Knochen steckte, nachdem er damals Hals über Kopf reißaus genommen hatte

So war es nur eine Frage der Zeit, bis er sich – natürlich mit dem nötigen Respekt – wieder jenem Platz außerhalb von z-village näherte, den er unlängst wenig ruhmreich verlassen hatte.

Irgendwer hatte sich in Gedanken schon die wildesten Szenarien ausgemalt. Er hatte hohe Stacheldrahtzäune, knurrende Wachhunde und schwer bewaffnete Security-Leute erwartet. Daher wusste er nicht ob er erleichtert, überrascht oder sogar enttäuscht sein sollte, als er die Stelle menschenleer und verlassen vorfand.

Verlassene Baustelle

Die Baustelle war verlassen. Ein paar Reifenspuren waren alles, was Irgendwer noch vorfand …

Die Baumaschinen und die Einzäunung waren verschwunden. Das Riesenloch in der Erde mit dem seltsamen Stahlgerüst war wieder zugeschüttet worden und es ragte nur noch eine Art Betonring aus der Erde.

Nachdem er sich mit misstrauischen Blicken versichert hatte, dass weit und breit wirklich keine Menschenseele zu sehen war, schlich Irgendwer mutig näher und nahm das Ganze mit gebührender Vorsicht in Augenschein.

Loch in der Erde

In der Mitte dieses Betonringes tat sich ein riesiges Loch auf, dessen Tiefe und Verlauf Irgendwer nur erahnen konnte …

Befestigungsring

Besonders seltsam waren diese schwarzen Stutzen, die in regelmäßigen Abständen kreisförmig um das große Loch in der Mitte angeordnet waren…

Nachdem Irgendwer in sicherer Entfernung noch ein paar Minuten angestrengt gelauscht hatte, ob irgendwelche Geräusche aus der Tiefe drangen – was nicht der Fall war – trat er den Rückzug an, den man im Vergleich zum letzten mal durchaus als ‚geordnet‘ bezeichnen konnte.

Diese verdächtige Ruhe hatte nun endgültig sein Misstrauen geweckt. Irgendetwas ging da nicht mit rechten Dingen zu! Und so beschloss er, seine Kontrollgänge in regelmäßigen Abständen zu wiederholen.

Da die Lage über die folgenden Wochen aber unverändert ruhig blieb, war Irgendwessen Wachsamkeit fast schon wieder eingeschlafen – bis zu jenem Tag! Insgeheim hatte er damit gerechnet und hatte sich deshalb genau zurechtgelegt, was er in diesem Fall zu tun hatte.

Nachdem der inzwischen routinemäßige Kontrollblick die Veränderung auf dem Areal erkannt hatte, ging Irgendwer blitzschnell hinter ein paar Büschen in Deckung und robbte lautlos zu einer Stelle wo er einen guten Ausblick auf das Geschehen hatte: Da waren sie wieder!

Turm

Aus seinem sicheren Versteck sah Irgendwer, wie die Kräne wieder ans Werk gegangen waren und seltsame Türme aus dem Boden wachsen ließen …

Fortsetzung folgt …

Seltsame Dinge …

… geschehen in z-village.

Bagger im Feld

Von der milden Abendsonne bestrahlt machte der Bagger zunächst einen absolut harmlosen Eindruck.

Zuerst kam Irgendwem der Bagger nicht besonders ungewöhnlich vor, der plötzlich vor ihm stand, als er laufenderweise seine Runde um z-village drehte.

Gut, dass mitten in einem Feld die Notwendigkeit bestand, eine große Fläche freizubaggern, hätte ihn eigentlich schon stutzig machen müssen.

Ausgebaggerte Fläche mitten im Feld

Wozu wurde mitten in der Landschaft nur eine so große Fläche freigebaggert?

Etwas weit entfernt vom Ort und von dort aus nicht einmal direkt einsehbar. Aber das wäre nicht das erste landwirtschaftliche Gebäude an einer etwas ungewöhnlichen Stelle gewesen.

Also trabte Irgendwer von dannen und beschloss, die Sache im Auge zu behalten…

Als er wenige Tage später wieder an die Stelle kam, staunte er nicht schlecht. Die Aktivitäten hatten sich auf besorgniserregende Weise auf mehrere Plätze ausgedehnt.

Ausweitung seltsamer Aktivitäten

Auf besorgniserregende Weise dehnten sich die seltsamen Aktivitäten in der Nähe von z-village aus.

Und es war nicht bei einem Bagger geblieben. Schweres Baugerät war aufgefahren worden. Kräne ragten in die Luft und es war begonnen worden, die Areale einzuzäunen.

Dem musste Irgendwer nun unbedingt auf den Grund gehen! Da aus der Entfernung keine Menschen auf den Baustellen erkennbar waren, schlich er sich vorsichtig an eine heran, zwängte sich durch eine Lücke in der Einzäunung und war schnell zum Zentrum der Baustelle vorgedrungen.

Das war irgendwie fast zu leicht gegangen, dachte er noch bei sich. – Der nächste Gedanke war nur noch purer Schrecken!

Sicherlich hatte Irgendwer schon einmal vom Area 51 gehört, aber dass hier in unmittelbarer Nähe von z-village an fliegenden Untertassen gearbeitet wurde, hätte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorzustellen gewagt.

Eine fliegende Untertasse entsteht

Dieses Bild vom Bau einer fliegenden Untertasse entstand unter dem Einsatz des Lebens des Photographen…

Das Photo von diesem gerade entstehenden Fluggerät konnte Irgendwer mit seiner Handykamera gerade noch aus der Hüfte schießen, während er von einem Adrenalinschub beflügelt schon kehrt gemacht und einen Start hingelegt hatte, um den ihn Usain Bolt beneidet hätte.

Durch die Angst beflügelt, von Agenten oder Außerirdischen gestellt zu werden, übersprang er die Einzäunung mit Leichtigkeit und gab Fersengeld, bis er eine sichere Entfernung zwischen sich und dieses unheimliche Gelände gebracht hatte …

Fortsetzung folgt …