Irgendwer bastelt …

Mist! Jetzt hatte sich auch seine letzte Ausrede quasi in Luft aufgelöst. Nachdem voriges Jahr das Dach des Maschinenraums erneuert worden war, hatte auch das letzte Hindernis – die schon lange stillgelegte Gasheizung – kürzlich eine neue Heimat gefunden. Somit war nun leider der Weg endgültig frei! – Für die längst überfällige Renovierung des Heizraums…

IB-Heizraum-Alt

Als er sich so umblickte, flogen Erinnerungen an seinem geistigem Auge vorbei, bei denen er nicht wusste, ob er lachen oder weinen sollte. Über die Jahre hatten sich diverse Kuriositäten und Perlen pannonischer Heizungsbaukunst im Maschinenraum angesammelt.

Evolutionäre Sackgassen …

IB-Leitung-Ins-Nirgendwo

… konzeptionelle Änderungen …

IB-Konzeptionelle-Änderung

… Work-arounds …

IB-Suboptimale-Leitungsführung

… aber auch echte Profi-Lösungen …

IB-Profi-Stopfen

… und wie diese Ausrüstung für einen Feststoffbrennkessel (!) bis heute in einer dunklen Ecke des Heizraums überleben konnte, war Irgendwem selbst ein Rätsel …

IB-Ofen-Equipment

Höchste Zeit, reinen Tisch zu machen!  Abgesehen von der Beseitigung historischer Relikte und Fehlgriffe warteten auch schon tausend neue Ideen auf ihre Umsetzung.

Der Plan war klar. Das Material war auch schon eingetroffen.

IB-Material

Und so schickte Irgendwer LEO_2 in den Sommerschlaf …

IB-Irgendwer bastelt

Ach ja! Nicht vergessen! Die Warmwasserversorgung musste natürlich während des wohl länger dauerden Umbaus gewährleistet bleiben. Ohne Regelung, Wärmepumpe und Heizkreis musste er dafür auf archaische aber bewährte Methoden zurückgreifen:

IB-Heizstab

So! Jetzt aber endgültig ran an die Arbeit! Irgendwer krempelte die Ärmel hoch und verschwand bis auf weiteres im Heizraum …

Natur und Technik. Wärmequellen und Lebensformen.

Wie jedes Jahr im Sommer muss der Technologiejournalismus kühnen literarischen Experimenten weichen. Aber auch die Avant-Garde-Kunst-Preis-verdächtigen Werke der Siedler werden motiviert durch bodenständiges Ingenieurshandwerk!

Nach einigen Jahren der intensiven Naturbeobachtung ist 2018 eine Retrospektive angebracht – wie interagieren Lebensformen mit Eisspeicher und Kollektor?

Bald nach Errichtung des Urkollektors war klar, dass dieser eine wichtige Funktion für unsere <Journalistensprache> gefiederten Freunde </> erfüllt:

Fasan auf Kollektor

Hier war offenbar ein inspirierender Co-Working-Space / Meeting-Raum für diverse Spezies geschaffen worden:

Die positive Wirkung des Kollektors ist aber nicht auf tierisches Leben beschränkt:

Einer wissenschaftlich höchst umstrittenen Theorie zufolge ist der Effekt dadurch zu erklären, dass der Kollektor selbst von wurmartigen Lebensformen  gebildet wird:

Solarrohr-Wasserspeiend

Auch die seltene Erscheinung eines weiteren Kollektor-Lebenwesens konnte beobachtet werden – der Solar-Skorpion!

Solar-Skorpion

Der Eisspeicher ist nicht minder interessant für technisch versiertes Getier:

Experte

Hin und wieder wird sogar die eine oder andere menschliche Lebensform im Eisspeicher gesichtet:

Irgendwer im Eisspeicher

Auf die pflanzlichen Lebensformen im Siedlergarten soll das Eisspeicherwasser eine ganz besondere Wirkung haben:

Belebtes Eisspeicherwasser

Aber wie alle Fans der einschläfernden Fernsehdokumentationen von Tieren in schönen Landschaften wissen: Die Natur ist gefährlich und unbarmherzig! So soll nicht verschwiegen werden, dass der Eisspeicher auch schon Todesopfer forderte:

Aber die Lebensformen schlagen zurück … auf die Wärmequelle: So einen aggressiven Baum sollte man zum Beispiel nicht unterschätzen:

Baum greift Kollektor an

Glücklicherweise sind die meisten Lebewesen friedlich; manche sind sogar besonders klug. So erhielt der Kollektor kürzlich eine ganz besondere Inspektion:

Kollektor-Inspektor

Kollektor-Inspektion

Jetzt haben die Siedler endlich verstanden, was mit diesem smarten Monitoring gemeint ist!

Smart

„Des geht ned !“

Jedesmal brach es Irgendwem fast das Herz, wenn er seine geliebte Wärmepumpe im Heizraum besuchte, und die alte, schon seit einigen Jahren stillgelegte Gastherme ganz traurig und um Beachtung flehend in der Ecke stehen sah.

GT-EinsamVerloren

Die Gasleitung war gekappt, die Hydraulik abgebaut, und unlängst hatte sie bei der Erneuerung des Schuppendachs auch die letzte Verbindung zur Außenwelt – das Abgasrohr – verloren…

Mehrere halbherzige Versuche, ein neues Zuhause für das voll funktionstüchtige und bis zu ihrer Stilllegung bestens gewartete Gerät zu finden, waren fehlgeschlagen. Bis, ja bis bei einem zufälligen Treffen von Siedlern zufälligen das Gespräch auf einen zufällig kürzlich leckgeschlagenen Gaskessel kam.

Nach einer kurzen Fachsimpelei war die neue Heimat der Gastherme besiegelt und eine Kommandoaktion zum Abbau und Transport vereinbart.

GT-Handbuch

Etwas verwirrend, aber eindeutig: laut Handbuch der Gastherme war der Einbau und die Regelung für die Anlage des Siedlers möglich …

Zuvor hatte sich Irgendwer aber durch eingehendes Studium der Betriebsanleitungen von Gastherme und Regelung noch einmal versichert, dass der Einbau in die Anlage des Siedlers auch tatsächlich möglich war.

Zusammen mit einer kleinen Dokumentation, die Irgendwer rasch zu den Hydraulik- und Regelungsanschlüssen zusammengestellt hatte, ging es ab in die neue Heimat. Und alles schien auf Schiene zu sein…

GT-Transport

Bis, ja bis der ‚Freund in Blau‘ die Bühne betrat, und eine Posse ihren Anfang nahm.

Obwohl der Installateur, der den Einbau vornehmen sollte, ein Fachpartner des Herstellers der Gastherme war, beäugte er das Gerät argwöhnisch, murmelte ein paar skeptisch-abwartende Worte, schoss einige Fotos und verschwand dann wieder, um das ‚zu klären‘.

Seine Antwort war schließlich:

„Des geht so ned …!“
(Deutsch: Das ist so nicht möglich!“)

… begleitet von einem Angebot für eine zusätzliche Regelung um wohlfeile € 1.700, –, die  wohl für die Verwendung in des Siedlers Anlage nötig wäre.

Irgendwer schüttelte nur ungläubig den Kopf, als ihm das der Siedler berichtete. Der direkte Kontakt zu dem Vertreter des Herstellers (der das behauptet hatte) wurde geknüpft. Dieser erzählte eine wirre Geschichte von Firmware und Gerätetypen. ‚Die Technik‘ hätte das geprüft und dies als die einzig mögliche Lösung vorgeschlagen. Obwohl, ganz glücklich wäre er damit selbst nicht. Denn so viel Geld für ein altes Gerät zu investieren und dann noch auf ein paar Funktionen zu verzichten … Da würde er schon vorschlagen … dieses neue Gerät … um € 3.500,– … ohne Regelung … aber da könne man ja die alte Regelung verwenden …

„???!!!“

Hatte er richtig gehört? Als irgendwer den Hörer aufgelegt hatte, musste er sich kneifen. Autsch! Das war tatsächlich real gewesen. Er hatte nicht geträumt!

GT-Facepalm

Es wurde Kriegsrat gehalten mit dem Siedler, der durch diese Aussagen gehörig verunsichert worden war. Schließlich wurde eine leicht geänderte Hydraulikschaltung ausgetüftelt. Exakt die gleiche, die Irgendwer bereits mit derselben Gastherme und derselben Regelung im Einsatz gehabt hatte. – Die also funktionieren musste!

GT-Hydraulik

Der Ordnung halber informierte Irgendwer den Herstellervertreter über das Vorhaben. In einer ersten Reaktion meinte dieser:

„Des miassad geh …“
(Deutsch: „Das sollte funktionieren „).

Als Irgendwer – in der Meinung seine Informationspflicht erfüllt zu haben – bereits im Begriff war aufzulegen, hörte er noch:

„Owa i klär des nu mid da Technik und red midn Installateur …“
(Deutsch: “ Ich kläre das mit der Technik und rede mit dem Installateur …“)

Als Irgendwer dann schon glaubte, dass damit die Sache gegessen war, klingelte ein paar Stunden später noch einmal das Telefon. Der Herstellervertreter:

„I hob nu amoi mid da Technik g’redt. Des geht ah ned!“
(Deutsch: Ich habe noch einmal mit der Technik gesprochen. Das ist so auch nicht möglich!“)

Aufgrund des rasch steigenden Blutdruckes ging die fadenscheinige Erklärung von “ …  Sensor … Fehlerabschaltung … blabla …“ halb in Irgendwessen Ohrensausen unter.

Ach ja, und mit dem Installateur hatte diese Koryphäe auch noch gesprochen, was dann folgende E-Mail Nachricht an den Siedler zur Folge hatte:

„… leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihnen dass bauseits beigestellte Gasgerät nicht anschließen werden, da das Gerät für diese Anlage nicht geeignet ist…“

Wieder wurde Kriegsrat gehalten und beschlossen, die Sache nun endgültig selbst in die Hand zu nehmen. Die Änderungen an der Hydraulik waren einfach und letztlich in einem halben Tag gemacht. Nachdem die bestehende Regelung wie geplant angeschlossen war, sprang die Gastherme sofort an und arbeitete wie erwartet und genau so, wie in den Handbüchern beschrieben.

GT-Neue Heimat

Der Rauchfangkehrer (Schornsteinfeger 😉 ) kam und nahm die Anlage problemlos ab.

Und um dem Ganzen das Sahnehäubchen aufzusetzen, stellte sich bei einem kleinen Reglertest wenig überraschend sogar heraus, dass auch die ursprünglich geplante Hydraulikvariante ‚gegangen‘ wäre…

Was man so alles in einem Hydraulikschema findet

Wie diese Internetpostille zeigen soll, ist der Bau eines Wärmepumpensystems ein wahrlich interdisziplinäres Unterfangen für einen Leonardo da Vinci – einen Pionier der nicht davor zurückschreckt, sich als Installateur, Tischler, Maurer, Elektriker und IT-Techniker zu versuchen.

Aber selbst die Siedler sind dann immer wieder überrascht, wie sehr sich dieser kühne, ganzheitliche Ansatz schon in jedem Hydraulikschema findet – in radikaler Ausrpägung!

Sowohl im Heizkreis als auch im Solekreis findet man Plutonium – Pu

Unklar ist, ob das ein Risiko darstellt, oder sich positiv auf die Energieernte auswirkt. Aber überraschend ist es nicht – ist doch Doc Emmett Brown der Held der Siedler.

Aber vielleicht kann man die Auswirkungen der Kontamination schon erkennen – wie könnte man sonst diese mutierten Schmetterlinge mit den drei Flügeln erklären? Die Markierung M muss ja auch eine Bedeutung haben …

Neben Nuklearenergie findet man aber auch eine andere – besonders innovative – Energiequelle. Als Standard-Notheizung wird offenbar Facebook Messenger verwendet …

… das muss eines dieser Energie-aus-der-Cloud-Projekte eines Internetgiganten sein!

Aber welche Bedeutung hat der Tennisball namens DF?

 

5 Jahre Tüftelei

Am dreiundzwanzigsten Dezember, Anno 2012 spitzte Irgendwer zum ersten Mal seinen virtuellen Federkiel und schrieb eine kleine Geschichte:

Doch dann hatte Irgendwer eine Idee ausgetüftelt, sich ans Reißbrett gesetzt, unzählige Entwürfe gezeichnet und wieder zerknüllt, nächtelang recherchiert und gegrübelt. Schließlich war ihm das Elkement mit seinem spitzen Rechenstift zu Hilfe gekommen und hatte theoretisch bestätigt, was er intuitiv vermutet hatte. Dann wurde in der Werkstatt gezimmert, geschraubt, geklebt, gepinselt und abgedichtet …

Zum ersten Mal wurde der Weltöffenlichkeit ein Blick auf den Kollektor 1.0 gewährt:

Der Urkollektor.

Mittlerweile sind 5 Jahre in das idyllische Land gezogen und die Anlage von Irgendwem und dem Elkement erlebte unzählige Mutationen. Irgendwer musste viele Abenteuer bestehen, die ihn oft an seine mentalen und physischen Grenzen brachten. Vom White-Out…

White-Out

… bis zum Kampf mit gar unheimlichen Kreaturen:

Kampf mit der Flexschlauch-Anaconda

Irgendwer folgte seiner innerem Stimme, die ihm sagte, dass er mutig vorangehen musste.

Und jetzt Du!

Die sehr scheuen pannonischen Tüftler schreckten sich fast, als sie telegraphische Post von anderen Siedlern erhielten – die Irgendwessen Aufruf tatsächlich folgen wollten!!

Und so ritt Irgendwer an einem legendären Morgen im Februar 2014 in den Sonnenaufgang – bepackt mit den Bauteilen für einen Tank-Wärmetauscher:

PVC-Trägerkonstruktion: Transport

Auf dieser Baustelle kam auch Cutting Edge Technology zum Einsatz  …

Internet-of-Things und Basteln 4.0

… und die Siedler begannen intern zu scherzen als (Ex-)Computer-Fuzzis :

Irgendwann machen wir so ein Wärmepumpenprojekt komplett als Fernprojekt!

Und im Herbst 2014 kam sie dann, die Rohrpost vom anderen Ende des Kontinents – der Beginn eines außergewöhnlichen Projektes, das ob der großen Entfernung zwischen dem Hohen Norden und Pannonien alleine auf die Mittel der modernen Kommunikation angewiesen war.

Seitdem wurden Elkement und Irgendwer ordentlich gefordert. Es gab offenbar ein kleines aber feines Grüppchen unerschrockener, verwegener und manchmal sogar tollkühner Siedler, die ihre Begeisterung für Eisspeicher, Wärmepumpen, Selber-Bau und Regelungs-Tüfteleien teilten.

Zaghafte Ideen irgendetwas zu ’standardisieren‘ wurden glücklicherweise durch die Ideen dieser motivierten Siedler im Keim erstickt:

Siedler bauten ihre Eisspeicher-Keller neu

Wärmetauscher in neu gebauten 'Eisspeicher-Keller'

… oder sie nutzen vorhandene Hohlräume wie  Zisternen oder Senkgruben

Flexschläuche -Senkgrube als Eisspeicher

Ein cleverer Siedler adaptierte ein altes Schwimmbecken. Ein anderer griff zum Vorschlaghammer, um einen bereits vorhandenen Eisspeicher umzubauen!

Eisspeicher waren eckig oder rund

Zylindrischer Eisspeicher selbst gemauert

… oder gebräuchliche Betonzisternen – eine oder zwei …

… oder besonders futuristische Kunststofftanks:

NEO und QUADRO

Diese Speicher wurden verbunden mit Kollektoren aller Art: Der zeitlos-klassische Schlauchkollektor auf Lärchenholz kann zaunartig montiert werden…

Kollektor auf Garagendach

… oder auch kühn an die Wand eines Hochbunkers gelehnt werden:

Kollektor am Hochbunker

Innovative Siedler bauten solarthermische Kollektoren um oder installierten einen Kollektor als Kühlung für ihre PV-Module. Ein echter Pionier arbeitet mit dem, was da ist: Auch industrielle Stahlwärmetauscher die irgendwo übrig geblieben waren hatte ein Ingenieur-Siedler in Erwägung gezogen.

Aber die Kombiquelle Eisspeicher und Kollektor ist für manche Siedler nicht Herausforderung genug. So erhielten Frau El(k)ement und Herr Irgendwer eine Anfrage zu einer Tüftelei, die dieser Bezeichnung alle Ehre machte. Seitdem wurde auch die Eisspeicher-Brunnenquelle ins Programm aufgenommen.

Auch was Verteilung und Speicherung der Wärme in der Siedlerhütte betrifft, sind die Siedler-Erfinder kreativ. Vorhandene Speicher mit kryptischem hydraulischen Verhalten wurden erforscht und so manches Wochenende der Bastelei im Heizraum gewidmet. Speicher wurden über engste Kellerstiegen in Heizungsräume transportiert die so klein waren, dass es physikalisch zunächst unmöglich erschien, alle nötigen Anlagenkomponenten dort unterzubringen. – Aber wo ein Wille, da auch ein Weg!

Mit Irgendwem hatten die Siedler diverse hydraulische Schaltungen ausgetüftelt, um u.a. aktivierte Betonkerne einzubinden – oder Wärmetauscher für Kühlung bzw. Wärmerückgewinnung.

Dank peniblester Dokumentation und ausführlichen Berichten der mutigen Siedler hatten die Pannonier immer das Gefühl, direkt in deren Werkstatt live dabei zu sein …

Siedlerwerkstatt: Kappsäge

Natürlich wurden auch unterschiedlichste Wärmepumpen ausprobiert – von den klassischen Fabrikaten aus Deutscher Ingenieurshand

Satelliten-Wärmepumpe

… bis zur berühmt-berüchtigten Chinesischen Wärmepumpe

Verwegen! (HISEER-Wärmepumpe)

Außerdem soll nicht unerwähnt bleiben, dass man gar keine Wärmepumpe haben muss, um ein Teil der Siedler-Tüftler-Community zu sein: Auch Solaranlagen geben Irgendwem immer wieder interessante Regelungsrätsel auf.

In diesem Sinne möchten sich die pannonischen Siedler nach 5 Jahren der abenteuerlichen Tüfteleien bei allen anderen Siedlern für ihren Mut bedanken!

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Weiterführende Literatur: Die chronologische Liste aller veröffentlichten Geschichten anderer Siedler sind auf dieser Seite aufgelistet.

Independence Day: Die Rache des Raubbau(m)s

Es wird ja gemunkelt, dass der Raubbau an der Natur häufiger zu extremen Wetterereignissen führt.

Und so begab es sich, dass sich auch in der Heimat eines unerschrockenen Siedlers der Himmel verdunkelte, und eine stärker werdende ‚Brise‘ unmissverständlich das Herannahen eines Unwetters ankündigte…

ID-Wind

Xavier hatten die Wetterfrösche das Sturmtief benannt und stürmische, ungemütliche Stunden prophezeit. Diese wollte der Siedler lieber in der wohligen Wärme seiner Siedlerhütte abwarten. Besorgt beobachtete er aus dem Fenster den mächtigen alten Baum in Nachbars Garten, der inzwischen wild von den Sturmböen gebeutelt wurde.

„Ob der das aushält?“

… dachte er sich noch. Beantwortet wurde diese Frage durch ein lautes Krachen. Holz splitterte. Und die halbe Baumkrone senkte sich – ein Stück vom Sturm fortgetragen – nach unten. Und nochmals splitterte Holz. – Dieses mal war es feinstes Lärchenholz, das er im Schweiße seines Angesichts erst vor wenigen Monaten zu einem hübschen Energiezaun zusammengezimmert hatte …

„… ☠︎ ☢︎ ⚡︎ ⚠︎ 💣︎︎…“

Die genaue Reaktion des Siedlers, insbesondere die Worte, die angesichts dieser kleinen Katastrophe fielen, sind nicht genau überliefert.

Doch schnell gewann er die Fassung wieder. Sein erster Weg führte in den Heizungskeller, wo ihn die Wärmepumpe – stumm – begrüßte. Die Universalregelung blinkte ihn im wahrsten Sinne des Wortes – verstört – an: Der Soledruck war praktisch Null und hatte – wie vorgesehen – zu einer Notabschaltung von Wärmepumpe und Solepumpe geführt…

Schön langsam dämmerte ihm die Tragweite dieses Zwischenfalls. Falls er nichts unternahm, waren die warmen Stunden in der Siedlerhütte gezählt. Und nachdem der Sturm etwas nachgelassen hatte, wagte er sich nach draußen, um das ganze Ausmaß des Schadens zu begutachten.

ID-Kollektor-Sturmschaden

Der ‚Raubbaum‘ hatte sich wie ein Geier auf den Kollektor gestürzt und einen Steher, einen Querträger und vier Zaunlatten in den Tod gerissen. Die ‚Schwarze Zaun-Anakonda‘ hatte sich tapfer zur Wehr gesetzt. Trotzdem war sie vom Kampf gezeichnet und blutete aus fünf Wunden…

Jetzt galt es, zunächst einmal erste Hilfe zu leisten und die Blutungen zu stoppen. Ein paar Reparatursets waren vom ursprünglichen Bau noch übrig und kamen ihm gerade recht.

Joker

Damit konnte er die zwei größten Löcher flicken. Und für die kleineren Lecks hatte er noch etwas ‚Selbstvulkanisierendes Power Tape‘  im Werzeugkasten gefunden, das ihm schon so manchen guten Dienst geleistet hatte.

ID-SelbstvulkanisierendesBand

Mit einer Sole/Wasser-Transfusion aus Restbeständen konnte er die Anlage schließlich wieder soweit aufpäppeln, dass bereits sechs Stunden nach dem Unglück die Wärmepumpe wieder anlief.

„Gut gemacht!“

… musste er sich selbst auf die Schulter klopfen. Die heiße Dusche nach diesem schweißtreibenden Noteinsatz hatte er sich in doppelter Hinsicht verdient.

Bei allem Unglück war ihm jetzt zugute gekommen, dass er die Anlage mit eigenen Händen gebaut hatte, und genau wusste, wo er anpacken musste. Auf fremde Hilfe hätte er bei dem Chaos, das der Sturm auch andernorts hinterlassen hatte, wohl länger warten müssen …

Bing-Poesie: Pannonische Siedler – strukturell subversiv

Die Siedler tun ihr Bestes, um die Fragen der Leser dieser Internet-Postille zu verstehen –  auch wenn diese nur in eine Suchmaske eingegeben wurden.

Heute soll einmal Bing zu Ehren kommen – auch wenn oder gerade weil diese Suchmaschine sehr damit kämpft, zu verstehen was punktwissen eigentlich ist:

Bing ist verwirrt - was ist punktwissen?

Alle paar Monate will ‚Bing Places‘ es wieder wissen!

Aber eigentlich hätte Bing alle Informationen – wie die im Folgenden publizierte Bing-Poesie beweist. Wie der langjährige Leser erkennt, befindet sich das Siedler-Blog damit im traditionell etwas leichteren Sommermodus!

Regeln:

  • Quelle: Suchbegriffe entsprechend der Bing-Tools für unsere Webseiten und Blogs.
  • Jede Zeile entspricht einem Suchbegriff oder einem zusammenhängenden Textschnippsel aus einem Suchbegriff.
  • Weiteres Editieren ist nicht erlaubt.
  • Bildmaterial: Wird dem Fundus der Siedler entnommen.

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pannonische siedler
strukturell subversiv

Strukturell subversiv (Patentverdächtiger Lastenaufzug)

das siedlerfeeling
entstehung des eisspeichers
furchterregende erfindungen

Furchterregend: Der Solar-Skorpion

was bin ich physiker oder ingenieur
dilettant in allen bereichen
ich bin experte

Experte

was ist heute noch subversiv?
zeitvariation im wirkungsintegral
quantenförmige augen

Fehler in der Matrix

hologramm als zaunersatz
selber basteln
ja das geht irgendwer
punkte für siegi

Punkte für Sigi: Sigi 1 : Flexschlauch 0

was bewirkt das drosselventil in einer wärmepumpe
energie aus nichts

Energie aus Nichts, na OK: aus dem Gefrieren von Wasser.

krimi um eine „jahrhundert-erfindung“
solarkollektorverschraubung qualmt?
eiswürfel wächst nach oben
plötzliches kollektorfeuer

Feuerwehrschalter

warmepumpe eldorado
irgendwer schiesst auf irgendwen
wassertank im wilderwesten

Wassertank im Wilden Norden - Eisspeicher

wärmepumpe kunst
die ist draußen irgendwo

Kunst - draußen

eine der härtesten entscheidungen
welche wärmequelle liefert bei einer pelzjacke die wärme

Wo ist die Pelzjacke?

elke schnippselchen
zählwerkstatt

Zählwerkstatt

die datenkrake
mantra ähnlicher code gefunden
koriphäe der netzwerkanalyse

Mantra-ähnlicher Code

ingenieursmäßiger schluss
geschichte wirklich verstanden

Endlich alles verstanden! (Weltmaschine, Gsellmann)

schönes plätzchen gefunden
jenseits des donnerbalken

Donnerbalken