Jenseits von Pannonien (2)

… und so begab es sich, dass sich Irgendwer wieder in das Land des kahlköpfigen Herzogs aufmachte, um in der Hütte des unerschrockenen Siedlers an LEO_2 weiterzubauen.

Dieses Mal galt es, den Wärmetauscher im zukünftigen Eisspeicher zu montieren, was mit folgenden recht einfachen Mitteln zu bewerkstelligen war:

Komponenten und Werkzeug für Wärmetauschermontage

Werkzeug und Komponenten für die Montage des Wärmetauschers im Eisspeicher

  • zwei Verteiler-/ Sammelrohre als Bindeglied zwischen Soleleitung und Wärmetauscher. Diese wurden vom Hersteller bereits maßgefertigt mit der nötigen Anzahl der Abgänge geliefert.
  • ‚einige‘ Meter Kunststoff-Rippschlauch – dem eigentlichen Wärmetauscher. Die benötigten Längen hatte Irgendwer im Zuge der Anlagendimensionierung exakt berechnet.
  • ein Maßstab zum Abmessen des Rippschlauches
  • eine Schlauchschere zum Abschneiden des Rippschlauches auf die gewünschte Länge
  • Spezielle Gummidichtungen, mit denen der Rippschlauch an den Sammelrohren durch einfaches ‚Aufstecken‘ befestigt wurde
  • etwas Vaseline zum Einfetten der Gummidichtungen (nach dem Motto: ‚Wer gut schmiert, der fährt gut!‘)
  • ein ‚paar‘ Kabelbinder zum Befestigen der Rippschläuche an der Trägerkonstruktion.
  • ein Seitenschneider zum Abknipsen der überstehenden Enden der Kabelbinder (technisch nicht nötig aber ein ästhetischer Gewinn!)

Und was auf keinen Fall fehlen durfte, der eine oder andere JOKER:

Joker

Der ‚Joker‘ für den Aufbau des Wärmetauschers im Eisspeicher. Im Fachjargon auch als ‚Reparaturset‘ oder ‚Verlängerungsset‘ bezeichnet.

Denn in der Hitze des Gefechtes konnte es schon einmal passieren, dass der Maßstab falsch angelegt wurde oder eine kleine Kopfrechnung nur das zweitbeste Ergebnis lieferte. Das war dann der Moment für den Joker, mit dem man einen zu kurz geratenen Schlauch rasch und unkompliziert auf die richtige Länge anstückeln konnte.

Mit diesen Werkzeugen bestens ausgestattet machte sich Irgendwer gemeinsam mit dem unerschrockenen Siedler an die Arbeit, um Schlauch für Schlauch

  • auf die richtige Länge abzuschneiden (es wurde nur 1 Joker benötigt!)
  • in den Eisspeicher einzuziehen
  • mit der ersten Gummidichtung aufs Verteilerrohr aufzustecken
  • mit den Kabelbindern an der Trägerkonstrution zu befestigen
  • mit der zweiten Gummidichtung aufs Sammelrohr aufzustecken.

Bald entwickelten die beiden eine gewisse Routine, sodass sie schließlich alle nötigen Arbeitsschritte pro Schlauch innerhalb von 15 Minuten erledigen konnten.

Gerade als es anfing, richtig Spaß zu machen, war der letzte Handgriff auch schon wieder getan und sie betrachteten erschöpft aber zufrieden ihr Werk:

Wärmetauscher im Eisspeicher

Wärmetauscher aus Kunststoff-Ripprohr im Eisspeicher

 Fortsetzung folgt …

Ein Gedanke zu „Jenseits von Pannonien (2)

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