Eine gute Investition!

Wo sind die Zeiten, als Irgendwer für sein Taschengeld, das er in die Sparbüchse gesteckt hatte noch soviel Zinsen von der Bank bekommen hatte, dass es sich ‚ausgezahlt hatte‘, zu sparen. Davon konnte man heute nur mehr träumen, denn inzwischen nagte die Inflation unbarmherzig an seinem Ersparten.

Die Geschichte des Sparefroh

Früher – ganz früher – hatte der Sparefroh dafür gesorgt, dass sich sein Taschengeld auf der Bank vermehrte. Heute nagte die Inflation an seinem Ersparten …
Bild: Sparkasse

Vor allem die Energie- und damit die Heizkosten waren in den letzten Jahren so stark gestiegen, wie nie zuvor. Umso mehr erfüllte ihn seine letzte Investition, mit der er seine bisherige Gasheizung durch die Erfindung (ein Wärmepumpensystem) ersetzt hatte, mit Genugtuung.

Nachdem er folgende  Rechnung für die Heizkosten-Ersparnis angestellt hatte, war es ihm sehr schnell klar geworden, dass es zwei wesentliche Faktoren gab, die für eine möglichst hohe Heizkostenersparnis ausschlaggebend waren:

  • eine hohe Jahresarbeitszahl (JAZ) seiner Wärmepumpenanlage
  • das Verhältnis von Strompreis / Gaspreis
Heizkostenersparnis: Wärmepumpe vs. Gas-Brennwert

Wenn man davon ausgeht, dass die Energiepreise für Strom und Gas zukünftig im gleichen Ausmaß steigen (Verhältnis Strompreis / Gaspreis bleibt über die Zeit unverändert), bestimmen die Jahresarbeitszahl (JAZ) und die (bisherigen) Heizkosten der Gasheizung (HK) die Ersparnis.

Was Irgendwem an dieser Rechnung besonders gefiel, war die Tatsache, dass seine Jährliche Ersparnis (in Euro) automatisch mit steigenden Gaspreisen steigen würde und damit die Inflation automatisch abgegolten war: dafür sorgte der Vor-Faktor ‚Heizkosten Gasheizung‘ (HK) in seiner Rechnung.

Wenn sich Irgendwer die Ersparniskurve grafisch veranschaulichte, wurde auch noch ein weiterer Aspekt der Rechnung augenfällig: Es gab eine minimale Jahresarbeitszahl, ab der sich seine Investition überhaupt erst lohnte!

Heizkosten Ersparnis: Grafische Darstellung

Mit einer Wärmepumpe kann man gegenüber einer Gas-Brennwert Heizung erst dann Heizkosten sparen, wenn die Jahresarbeitszahl größer ist als das Verhältnis von Stromkosten / Gaskosten.
Das gilt sinngemäß auch für andere Energieträger (Öl, Pellets, …)

Nach seinen bisherigen Messungen lag die Jahresarbeitszahl der Erfindung mit JAZ = 4,2 aber wesentlich über diesem minimalen Wert und daher deutlich in der Gewinnzone.

Und das war nur die reine Heizkosten-Ersparnis. Wenn er daran dachte, dass er sich zukünftig auch die jährliche Wartung seiner Gasheizung sparen würde, wurde ihm ganz warm ums Herz …

Ein Gedanke zu „Eine gute Investition!

  1. Ich verstehe „Heizkostenersparnis“ , ein Thema, das für jeden von uns interessant ist. Es geht geht um Energie-Ersparnis: das sollte ein Anliegen für die Allgemeinheit sein. Darum auf zur neuen Wärmepumpenanlage, hinter der so viel Know-How steckt!

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